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Projekte · patrimoine

Abtei Saint-Michel de Cuxa - Lettner-Tribüne

Abbaye Saint-Michel de Cuxa / Forschungsteam France
Abtei Saint-Michel de Cuxa - Lettner-Tribüne

Kontext

Projekt in redaktioneller Form. Weitere Details können im Markdown-Text ergänzt werden.

Beobachtungsanforderung

Ein fragmentiertes mittelalterliches Skulpturenensemble dokumentieren und restituieren, um Analyse, Montagehypothesen und materielle Reproduktion zu unterstützen.

Mercurio-Lösung

Mehrphasige 3D-Digitalisierung der Fragmente, automatisierte Verarbeitungskette, infografische Restitutionen, 3D-Drucke (1:1 und 1:10) und dedizierte Webplattform für Platzierungshypothesen.

Technologien

Geliefertes Ergebnis

Ein vollständiger Fluss von 3D-Daten zum Forschungswerkzeug, der wissenschaftliche Studie, digitale Anastylosis und Kulturerbewertung verbindet.

Abtei Saint-Michel de Cuxa: Fragmente eines verschwundenen Monuments digitalisieren, verstehen und restituieren.

In der Abtei Saint-Michel de Cuxa begleitete Mercurio Imaging Forschungs- und Restitutionsarbeit rund um die Lettner-Tribüne, ein heute fragmentiertes mittelalterliches Skulpturenensemble. Die Mission verlief in zwei Phasen: zunächst an einem teilweise erhaltenen Bogen, dann an einem deutlich größeren Korpus von Fragmenten der Tribünenfassade.

Ansicht des Kreuzgangs der Abtei Saint-Michel de Cuxa mit Arkaden und Säulen

Die erste Phase betraf zehn Keilsteine eines Bogens, deren ursprüngliche Blöcke zu Pflastersteinen umgearbeitet worden waren. Jedes erhaltene Element wurde in 3D digitalisiert, um seine aktuelle Geometrie präzise zu dokumentieren. Aus diesen Daten ermöglichte 3D-Illustration die Rekonstruktion fehlender Volumen und eine kohärente Restitution der Blöcke in ihrem ursprünglichen Zustand.

Photogrammetrie-Erfassungsanlage in einer Lichtbox für ein skulptiertes Fragment

Das Ziel war nicht nur dokumentarisch. Die restituierten Volumen wurden anschließend im Maßstab 1:1 im 3D-Druck hergestellt, um als physische Referenz für einen Steinmetz zu dienen. Diese Modelle in Originalgröße ermöglichten den Übergang von digitalen Daten zu einem konkreten Träger, der direkt für die Reproduktion des ursprünglichen Bogens nutzbar ist.

3D-Druck in Originalgröße eines skulptierten Elements der Lettner-Tribüne

Die zweite Phase erweiterte den Ansatz auf die gesamte Fassade der Lettner-Tribüne. In zwei Tagen wurden 180 weitere Fragmente per Photogrammetrie digitalisiert. Angesichts dieses Datenvolumens richtete Mercurio Imaging eine automatisierte Verarbeitungskette ein, die schnell nutzbare 3D-Modelle für Forschende produziert.

Korpus der Steinfragmente von Cuxa auf Regalen für Studium und Inventar angeordnet

Zur Unterstützung der Studienarbeit wurde eine dedizierte Webplattform entwickelt. Sie ermöglicht Expertinnen und Experten, Fragmente zu manipulieren, Platzierungshypothesen zu formulieren und an der digitalen Anastylosis der Fassade zu arbeiten. Die Blöcke wurden zudem im Maßstab 1:10 gedruckt, um ein ergänzendes, handlicheres materielles Hilfsmittel zum Testen von Montagehypothesen anzubieten.

RTI-Akquisition an einem skulptierten Fragment im Museumsraum mit kontrollierter Beleuchtung

Schließlich wurden Forschungshypothesen in 3D-Illustrationen übersetzt, um mögliche Restitutionen der Lettner-Tribüne zu visualisieren und ein komplexes, heute verstreutes und unvollständiges Kulturerbeobjekt lesbar zu machen.

Photogrammetrie-Station in der Reserve zur Digitalisierung der Cuxa-Fragmente

Diese Mission veranschaulicht den Ansatz von Mercurio Imaging: präzise 3D-Daten produzieren, sie in Analysewerkzeuge umwandeln und sie sowohl für Forschung, materielle Restitution als auch Kulturerbewertung nutzbar machen.

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